Bis 29. April geschlossen

Bis zum 29. April dürfen wir das Ferienhaus nicht für touristische Zwecke vermieten, lediglich Geschäfdtsreisende sind erlaubt. Wir nutzen die Zeit, einige Verbesserungen vorzunehmen, damit es für unsere Gäste nach dem Corona-Lockdown umso schöner wird.

Heute rief ein erschrockener Feriengast an, der befürchtete, im Juni sei alles geschlossen und er könne nicht kommen. Ich weiß nicht, was im Juni sein wird, aber noch habe ich Hoffnung. Fest steht vorerst nur, dass wir bis Ende April geschlossen haben. Danach werden wir sehen.

Neue Möbel im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer Oskar haben wir ein besseres Doppelbett – das alte war zu wackelig – und jetzt auch einen etwas größeren Schrank mit Schiebetüren. Die Bettwäsche und Laken liegen ganz oben und unsere Gäste haben in den Fächern darunter sehr viel Platz für ihre eigene Wäsche und können ihre T-Shirts, Hosen, Pullover und Kleider auf Kleiderbügeln an den Stangen aufhängen.

Im Zimmer Luise gibt es zwei Nachttischchen aus Holz, die passend zum Bett und den beiden Kommoden weiß gestrichen sind – und sie sind etwas höher, was sehr gut zu den hohen Boxspringmatratzen passt. Da stehen jeweils kleine Nachtlampen drauf und es ist Platz für die Gutenachtlektüre. Wer möchte, kann seine Armbanduhr oder Wertsachen in die Schublade seines Nachttisches legen.

Fernseher mit Internetanschluss

Das TV-Gerät im Wohnzimmer ist jetzt durch einen Adapter mit dem Internet verbunden, so dass Mediatheken genutzt werden können – und Netflix oder andere Anbieter für diejenigen, die einen Account haben. So können die Gäste sich einen gemütlichen Fernsehabend machen oder eben DVDs gucken, davon gibt es ja genug.

In der Küche gibt es zusätzlich zu den bereits vorhandenen eine große neue Pfanne mit hohem Rand, die auch für den Backofen geeignet ist. Die alte Spülmaschine hat ihren Geist aufgegeben, an ihrer Stelle steht eine hochmoderne Spülmaschine mit Eco-Programm und allem Pipapo. Jetzt müssen die Gäste nur noch lernen, dass sie die großen Maschinen am besten tagsüber laufen lassen, wenn der Strom von der Sonnenenergie auf dem Dach kommt und nichts kostet 😉

Sandkasten und Kräutertöpfe

Für den Sandkasten habe ich noch keine neue Lösung gefunden: Die Sandmuschel ist leider nach einem Sommer schon totaler Schrott. Ich will nicht so viel Müll produzieren, deshalb kommt eine neue nicht in Frage. Ich denke an einen Sandkasten aus Holz, der aber auch so mobil sein sollte, dass ich ihn unter den Baum in den Schatten oder mitten auf die Wiese in die Sonne schieben kann, je nachdem. Und an die Seite, wenn der Gärner mit dem Rasentraktor kommt. Ich freue mich über gute Tipps.

Links in den Töpfen wachsen Petersilie, Rosmarin und essbare Blumen

Auf der Terrasse werden wir die Kräutertöpfe wieder neu bepflanzen oder einsäen. Frische Kräuter direkt aus dem Topf in die Suppe oder den Salat, das hat unseren Gästen im letzten Jahr sehr gut gefallen. Die Markise über der Terrasse funktioniert noch als Sonnenschutz, ist aber an einer Ecke eingerissen. Mal sehen, ob wir das noch vor dem Sommer repariert kriegen.

Seht mich beim Schleifen 🙂

Die Kinderbank im Wintergarten habe ich im Herbst abgeschliffen und lasiert. Wenn Familien mit vielen kleinen Kindern kommen, stelle ich sie in die Küche an den langen Tisch. Das ist für die kleinen sicherer als Stühle und sie können ein bisschen klettern, ohne gleich abzustürzen.

Garten und Bach

Die Tischtennisplatte ist auch oft aus der Garage auf die Wiese geschoben und bespielt worden, die hat schon viel Freude gemacht. Eine Gruppe aus zwei Familien hat, glaube ich, im August 14 Tage lang nichts anderes gemacht als Tennisturniere.

Das Schlündchen, der kleine Bach am unteren Grundstück im wilden Tal, führt wieder richtig viel Wasser. Wir hoffen, dass es so bleibt und er nicht wieder austrocknet. Unsere Enkelkinder haben im Herbst kleine Staudämme gebaut und waren sehr beschäftigt.

Sonnenenergie und Ladestation

Besonders freut es mich, dass unser Ferienhaus immer ökologischer wird: Seit September gewinnen wir Strom aus Sonnenenergie. Auf dem Dach sammeln acht große Photovoltaik-Platten Licht und wandeln es in Energie um. Wenn die Feriengäste Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine tagsüber laufen lassen, sparen wir viel Strom.

Rechts auf dem Dach sieht man die Photovoltaik

Das nächste große Projekt ist die Ladestation für Elektroautos. Wir rechnen damit, dass immer mehr Gäste E-Autos nutzen und eine eigene Ladestation am Haus zu schätzen wissen. Sie wird in der Garage geschützt angebracht und kann die schicken, leisen Elektroautos auftanken, natürlich am liebsten tagsüber, wenn der Strom vom Dach kommt. Leider gibt es zurzeit lange Lieferzeiten für Wallboxen und unsere wird wohl erst im Herbst kommen.

Ausblick

Wir hoffen jetzt erst mal, dass die Pandemie durch alle unsere gemeinsamen Anstrengungen ihre Kraft verliert und das Ferienhaus im Mai oder spätestens im Juni wieder vermietet werden kann.

Wenn Sie als Nutzer von Ferienhäusern noch Ideen haben, was ökologisch sinnvoll ist und das Urlaubsvergnügen verschönern kann, freuen wir uns sehr über Kommentare. Bleiben Sie gesund!

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